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<pre>Schon vorab sind die Hoffnungen riesig, dass die Mannschaft mit einer wahren Leistungsexplosion auf die als Befreiung empfundene Trennung reagiert: Die stagnierenden Verhältnisse der letzten Spielzeit lastet das Umfeld mittlerweile ausschließlich dem geschassten Trainer an.  <p> Doch nach drei Niederlagen zum Saisonstart erinnert so manches an den Absturz des SC Paderborn, der nach dem Bundesliga-Abstieg bis in die dritte Liga durchgereicht wurde. Einziger Unterschied: In ihrer Abstiegssaison hatten die Paderborner nach drei Spieltagen bereits drei Zähler auf dem Konto.  <p>  Konnte der FC Kaiserslautern in der gesamten Hinrunde gerade einmal elf Zähler ergattern, stehen in der Rückrunde bereits sieben Punkte zu Buche. <p> Mit nun fünf Siegen, vier Unentschieden und fünf Niederlagen verfügt der MSV über eine ausgeglichene Bilanz und gehört längst nicht mehr zum engeren Kreis der Abstiegskandidaten. Mit einem Erfolg in Regensburg könnten die Duisburger schließlich selbst Tabellenplatz drei ins Auge fassen. <p>  für St. Pauli gleicht die aktuelle Saison derzeit einer Achterbahnfahrt. Mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden recht es für die Hamburger derzeit zwar noch zu einem Platz im oberen Tabellenmittelfeld.  </pre>


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<pre>Allerdings gab es eben die bisher einzige Pleite zu Hause, als man sich mit 2:4 dem FC Magdeburg geschlagen geben musste. Mit Paderborn reist nun ein Gast an, der seinen einzigen Sieg im Auswärtsmatch bei Fortuna Düsseldorf holte. In den anderen drei Partien reichte es nur noch zu einem weiteren Punkt.  <p> Weil die junge Spielzeit jedoch noch in den Kinderschuhen steckt, sind solche „normalen Umstände“ wohl noch ein gutes Stück entfernt — zumal es nach den Eindrücken des Auftaktspiels durchaus eine ganze Weile dauern kann, bis der FC Ingolstadt mit seiner Favoritenrolle warmgeworden ist.  <p>  Dennoch ist der HSV eine Stufe über viele andere Teams dieser Bundesliga zu stellen. <p> Nach dem Auftaktsieg gegen den MSV Duisburg konnte Dynamo in den letzten vier Ligaspielen keinen Sieg einfahren und zeigte sich dabei insbesondere in der Defensive äußerst anfällig. Bei bereits zehn Gegentreffern zeigt die Formkurve des Traditionsvereins zu Beginn der Hinrunde klar in Richtung Tabellenkeller. <p>  Mit Nils Quaschner (Knorpelschaden im Knie), Julian Börner (Muskelfaserriss in der Wade) und Brian Behrendt (Innenbandriss im Knie) muss Arminia-Trainer Jeff Saibene gegen St. Pauli zudem nur auf drei Spieler verzichten.  </pre> 


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<pre> Obwohl sich Union Berlin nach dem 1:1 am letzten Wochenende gegen den FC Heidenheim mit nun 41 Zählern nicht mehr in direkter Abstiegsgefahr befindet, dürften die Berliner Verantwortlichen nur zähneknirschend einen Blick auf die Tabelle riskieren.  <p> Nach dem Aufstieg ging es für Holstein Kiel in den ersten Saisonbegegnungen eigentlich nur darum, sich in der neuen Spielklasse zu akklimatisieren. Doch die Nordlichter können mühelos an die starken Leistungen der Vorsaison anknüpfen und mausern sich immer mehr zu einem Aufstiegskandidaten.  <p>  Mit aktuell zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage findet sich das Team von Kenan Kocak derzeit wiederum auf dem siebten Platz der Rückrundentabelle wieder und gehört damit zu den konstantesten Mannschaften der laufenden Spielzeit. <p>  Wenngleich die hieraus resultierende Fahrlässigkeit zu Lasten des Punktestands gingen, müssen die Franken mit ihrer ersten Vorstellungen aber doch nicht gänzlich unzufrieden sein: In der jüngst gezeigten Verfassung steuert die Mannschaft zweifelsohne auf eine sorgenfreie Spielzeit zu. <p>  Ob Julian Börner nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Bochum nun wieder zur Verfügung steht, bleibt zudem abzuwarten.  </pre>


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<pre> Sympathiepunkte hat sich die Mannschaft von Markus Anfang vor allem für ihre unerschrockene Art verdient; das Torverhältnis von 5:6 kann eindrucksvoll belegen, dass sich der Aufsteiger auch in der Bundesliga nicht zu verstecken gedenkt.  <p> Gerade dieses Duell mit dem Spitzenreiter könnte für die Schanzer ein richtungsweisendes sein. Bei einem Heimsieg würde sich der Abstand zur Spitze weiter verkleinern und außerdem muss der FCI einen Spieltag später beim Tabellenzweiten Holstein Kiel antreten.   <p> Der Startelf-Einsatz des jungen Zander dürfte derweil nur den besonderen Umständen geschuldet gewesen sein; nachdem dieser im Sommer den Weg aus Bremen nahm, konnte sich der Abwehrspieler bei der Generalprobe prompt gegen seine früheren Kollegen ausprobieren. <p>  Auch wenn der direkte Vergleich Dresdener Hoffnungen wecken dürfte, in Regensburg endlich den ersehnten Befreiungsschlag landen zu können. Angesichts der spielerischen Defizite ist der SGD in der aktuellen Verfassung ein Auswärtserfolg jedoch kaum zuzutrauen.  <p> Das Hinspiel im September in Aue endete mit einem 1:Nach der Auer Führung durch Torjäger Pascal Köpke, der mit seinen insgesamt acht Toren der mit Abstand erfolgreichste Offensivspieler der Erzgebirgler ist, konnten die Bielefelder kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit durch den Treffer von Malcolm Cacutalua ausgleichen.  </pre>


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<pre> Dass die einstmals stabilen Verhältnisse nunmehr zu zerbröseln drohen, weist dann doch auf die Existenz eines echten Klassenunterschiedes hin — in der aktuell bespielten Klasse scheint ein gänzlich neuer defensiver Ansatz erforderlich zu sein.  <p> Ein Sieg am 2Spieltag gegen Tabellenführer Düsseldorf wäre allerdings eine handfeste Überraschung, auch wenn der jüngere direkte Vergleich klar für die Franken spricht.  <p>  Nach zuletzt vier Siegen in Folge findet sich der VfL auf dem sechsten Tabellenplatz wieder und bildet bei sechs Zählern Rückstand auf die Aufstiegszone und sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge so etwas wie das personifizierte Tabellenmittelfeld. <p>  Machte sich die Elf von Kenan Kocak beim Aufsteiger zunächst die Abgeklärtheit eines arrivierten Zweitligisten zu Nutze, zogen sich die Gäste nach dem Wiederanpfiff im Hochgefühl des vermeintlichen komfortablen 2:0-Vorsprungs viel zu weit in das eigene Schneckenhaus zurück.  <p> Der Gesamtvergleich zeichnet hingegen ein ausgeglichenes Bild. In den bisher 25 ausgetragenen Begegnungen stehen jeweils neun Siege und sieben Remis zu Buche.  </pre>


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